Berlino-Friedrichshain: scontri nel terzo anniversario dello sgombero di “Liebig 34”

Randale am dritten Jahrestag der Räumung von “Liebig 34”

Unterstützer der vor drei Jahren geräumten “Liebig34” haben in Berlin-Friedrichshain randaliert und die Polizei angegriffen. Etwa 40 Menschen hätten sich am Montagabend auf der Rigaer Straße nahe der Liebigstraße versammelt und Gegenstände auf der Straße angezündet, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Die “Liebig34” war ein bekanntes autonomes Wohnprojekt im Berliner Stadtteil Friedrichshain, das am 9. Oktober 2020 geräumt wurde. Seitdem hat es immer wieder Proteste und Aktionen von Unterstützern gegeben, die gegen die Räumung und die Gentrifizierung des Stadtteils protestieren.

Am Montagabend, dem dritten Jahrestag der Räumung, eskalierte die Situation. Etwa 40 Menschen versammelten sich auf der Rigaer Straße nahe der Liebigstraße. Sie zündeten Gegenstände auf der Straße an und griffen die Polizei an. Dabei wurden auch Feuerwerkskörper auf die Beamten geworfen.

Die Polizei rückte mit einem großen Aufgebot aus, um die Situation zu kontrollieren. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Randalierern und den Beamten. Ein Polizist wurde durch einen Böller am Ohr verletzt, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Randalierer wurden festgenommen und wegen Landfriedensbruchs und Angriffs auf Polizeibeamte angezeigt.

Die Rigaer Straße gilt seit langem als ein Schauplatz linksradikaler Aktivitäten. Immer wieder kommt es dort zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und der Polizei. Die “Liebig34” war ein Symbol für den linken Widerstand gegen die Verdrängung von alternativen Wohnprojekten durch steigende Mieten und Gentrifizierung.

Die Politik ist gespalten in ihrer Bewertung der Ereignisse. Während die Oppositionsparteien die Gewalt verurteilen und ein hartes Durchgreifen der Polizei fordern, sehen linke und alternative Parteien die gewalttätigen Aktionen als einen Ausdruck des Protests gegen die zunehmende Kommerzialisierung und Verdrängung von alternatives Wohnprojekten.

Die Gentrifizierung ist ein Problem, das viele Großstädte weltweit betrifft. Immer mehr Menschen können sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten und werden aus ihren angestammten Vierteln verdrängt. Die Protestaktionen und Randalen in Berlin-Friedrichshain sind ein Ausdruck des Unmuts und der Frustration vieler Menschen, die sich gegen diese Entwicklung zur Wehr setzen wollen.

In den letzten Jahren hat sich die Situation in Berlin-Friedrichshain zugespitzt. Die steigenden Mieten haben dazu geführt, dass immer mehr alternative Wohnprojekte geräumt wurden, um Platz für teuren Wohnraum und kommerzielle Unternehmen zu schaffen. Die “Liebig34” war eines der letzten verbliebenen autonomen Wohnprojekte in der Gegend und daher ein Symbol für den Widerstand.

Die Frage ist, wie mit solchen Konflikten umgegangen werden soll. Einerseits ist die Gewalt und der Angriff auf Polizeibeamte inakzeptabel und muss geahndet werden. Andererseits ist es auch wichtig, die Sorgen und Anliegen der Menschen ernst zu nehmen, die sich durch die Gentrifizierung bedroht fühlen.

Die Räumung der “Liebig34” vor drei Jahren war ein Wendepunkt. Seitdem sind die Proteste und Aktionen von Unterstützern immer lauter geworden. Die Politik muss sich jetzt mit diesen Problemen auseinandersetzen und Lösungen finden, die sowohl die soziale Gerechtigkeit als auch die öffentliche Sicherheit gewährleisten.

Es ist klar, dass die einfache Räumung von autonomen Wohnprojekten nicht die Lösung ist. Vielmehr braucht es eine umfassende politische Strategie, die bezahlbaren Wohnraum und alternative Wohnformen ermöglicht und gleichzeitig die Sicherheit und Ordnung in den Stadtteilen gewährleistet.

Es bleibt zu hoffen, dass die Politik diese Herausforderungen ernst nimmt und nachhaltige Lösungen findet, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden. Denn nur so kann der Konflikt zwischen den Unterstützern der “Liebig34” und den Behörden dauerhaft beigelegt und eine Eskalation der Gewalt vermieden werden.

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